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06.11.12

Was heißt MACHT?

Frage:


Was ist mit „MACHT“ wirklich gemeint? - Denn der Begriff „Macht“ hat irgendwie einen „faden“ Beigeschmack.

 
Es ist nicht das, was man gemeinhin unter „Macht“ in unserer Gesellschaft versteht. Der derzeit verwendete „Macht“-Begriff ist ein „Spiel“ des „ich“, aufbauend auf einem großen Schutzbedürfnis. Auch spiegelt es Mangelbewusstsein wider: „Du hast etwas, was ich nicht habe oder selbst nicht haben kann“….
 

„Machtausübung“ oder „Machtbewusstsein“ baut stets auf einer Über- und Unterordnung auf. Die Rechtfertigung zur „Machtausübung“ wird darin gesehen, anderen – mit einer irgendwie gearteten Begründung versehen – den eigenen (also einen fremden) Willen aufzwingen zu können.



Das ist die „Macht“, die wir kennen, und die sich so – oder ähnlich – in allen Facetten äußert, gleich in welchem Teil dieser Gesellschaft man schaut..
 

Ob das „gut“ oder „schlecht“ ist, ist nicht unsere Frage. Das wäre Wertung und Urteilen, was ein weiteres gern aufgeführtes „Spiel“ auf dem Planeten ist.



Sicher ist jedoch, dass die einen dies mögen und die anderen dies ablehnen, und alle meinen, dass das SINN macht. Sinn für wen? Sinn warum? Und wer definiert den SINN?


Eigentlich ist dieses „Macht-Spiel“ nichts anderes als eine „Übereinkunft“ der Menschen. Und doch scheint es tiefer zu gehen, es scheint  „Anleihe“ zu nehmen, die bis in „Alte Schriften“ gehen, in denen dieses „Macht-Spiel“ dann im Verhältnis zu „Gott“ eine Rolle spielt.



Interessant sind die verschiedenen Versuche, die Macht zwischen den Menschen zu rechtfertigen. Diese können jedoch nur halbwegs plausibel sein, und nur wenn man annimmt, dass wahrhaft Unterschiede zwischen Menschen bestehen.


Aber bestehen diese wirklich. Vielleicht biologisch, vielleicht intellektuell, aber auch darüber hinausgehend?



Dies drückt sich dann In Begriffen aus wie: „Die Natur hat das so vorgesehen“ oder „wenn Gott es anders gewollt hätte“ … dann – ja, was dann eigentlich?



Was wir als „Macht“ bezeichnen, ist nicht konstant. Keiner kann auf Dauer sich eines anderen „bemächtigen“, weder ein Staat, noch eine Regierung oder was auch immer. Früher oder später „kippt“ jede „Macht“ …



Wir erkennen, dass „Macht“ und Begriffe wie Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Selbstentfaltung viel miteinander zu tun haben. Der „Mächtige“ scheint mehr davon zu haben als der „Machtlose“ oder der mit „weniger Macht“.


Aber welche „Macht“ übt der oder die  „Mächtigere“ eigentlich aus. Die eigene natürlich. Und der oder die andere? Auch die eigene, nur scheint er oder sie davon weniger einbringen zu können oder zu wollen.



Die wirkliche „Macht“ – sofern man dann den Begriff „Macht“ überhaupt verwenden kann, übt das aus, was man als „Macht der Quelle“ oder „Macht der Urkraft“ (der auch Gott) bezeichnen würde.



Schauen wir uns das Universum an, die Sterne, die Gravitation, die Entscheidung über Leben und Tod … das scheint – im Gegensatz zu den „irdischen Spielen“ wahrhaft machtvoll zu sein. Da wirkt Dauerhaftigkeit, totale Verlässlichkeit und Präzision. Selbst der Tod wird „ehrfurchtsvoll“ aber ängstlich (machtunterworfen) akzeptiert…



Alle Menschen scheinen diesbezüglich irgendwie „total machtlos“ zu wirken. Dem gegenüber wirken unsere menschlichen Machtspiele geradezu amüsant und vorläufig.

 

Aber auf diese „amüsante Macht“ bauen wir Generation für Generation immer wieder neu auf und fragen nie nach dem SINN des „Spiels“.

 

„Das ist halt so“, „alle sind eben auch nur Menschen“, „das Leben muss weitergehen“.

 

Wir sind hier nicht stehen geblieben und haben weitergeforscht, auf der Suche nach einem SINN dieses „Pseudo-Macht-Spiels“, das für alle an einem gleichen Punkt endet, dem Tod.

 

Ob das je mit dem Instrument zu lösen wäre, das diese „Macht-Spiele“ so phantastisch gestalten kann, dem Verstand oder Intellekt, hatten wir Zweifel, wenn man die ernüchternden Ergebnisse anschaut, die fast dahin führen können, unsere Art „auszulöschen“.

 

Wer heute mit jüngeren Menschen über so etwas wie den „2. Weltkrieg“ spricht, stellt oft völliges Unverständnis fest. Sie können sich überhaupt nicht vorstellen, dass sie sich an so etwas beteiligen könnten. Sie würden schon deshalb sich nicht an so etwas beteiligen wollen, weil sie viel zu viel verändern oder aufgeben müssten.

 

Aber gleichwohl sind sie aktive Teilnehmer an anderen „Macht-Spielen“, die ähnlich laufen, nur aber subtiler daher kommen und meist nur begrenzte Wirkung zeigen.

 

Wohl gemerkt, wir sind nicht der Auffassung, dass Lösungen zur Qualität der „Macht“ lediglich auf Verstandesebene zu bewältigen sind.

 

Wie könnte es aber anders als über den Verstand geregelt werden?

 

Der Verstand ein „Gegner“, wie manche meinen und versuchen ihn mit den tollsten Konzepten auszuschalten, zumindest vorübergehend, was auch kaum zu gelingen scheint.

 

So jemand wie Eckhard Tolle hat uns zu der interessanten Konzeption des  JETZT geführt. Denn alles geschieht eigentlich in diesem JETZT. Aber der Verstand ist nie in diesem JETZT, er ist entweder in der Vergangenheit oder der Zukunft. Aber nur in diesem JETZT liegt Kraft und Macht, nur in diesem JETZT kann alles kreiert werden. Vorher und Nachher, Vergangenheit und Zukunft beeinflussen das JETZT oder gestalten das DANN, aber die KRAFT besteht nur JETZT!

 

Und vor dem JETZT und nach dem JETZT sind die „Tatorte“ des Verstandes. Wir scheinen so etwas zu spielen, was außerhalb der „wahren Macht“ sich abspielt und nehmen das dann zum Anlass, „Macht-Skepsis“ zu bekommen.

 

Zu Recht, besteht zu dieser Art der Lebensgestaltung höchste „Macht-Skepsis“.

 

Als wir begannen, Antworten in der „Zeit JETZT“ zu suchen, waren wir sehr überrascht über die Ergebnisse: Es gab (eigenartigerweise) nicht mehr so etwas wie Angst, Wut, oder Unfrieden.

 

Alles bekam irgendwie eine Klarheit.

 

Wir haben recherchiert und trafen auf ein interessantes Phänomen: Von den wichtigsten Erfindungen ist bekannt, dass ihre Entdecker die Lösung fanden, in dem JETZT. Der Verstand, so berichteten die meisten, war daran irgendwie gar nicht beteiligt.

 

Damit kamen wir dem Begriff „Macht“ schon recht nahe. Es konnte kaum die „Verstandes-Macht“ sein, um die es geht. Aber welche MACHT denn dann?

 

Wer der Spur folgt, was Menschen von diesem JETZT berichten, erkennt, dass sich etwa folgendes ereignete: „Da war ich offensichtlich in Kontakt zu etwas, was kaum „beschreiblich“ ist“. Sie bezeichnen das als ihr (wahres) SELBST, Kontakt zur Quelle oder zur Kraft des Ursprungs.

 

Wie dem auch sei, hier liegt ein wesentlicher Ansatz unseres „Macht-Konzeptes“. Genau diese „MACHT meinen wir bei QuantThink!

 

Und wo lernt man das, um es zu nutzen, damit zu „spielen“ oder es einfach nur mal auszuprobieren? In den Kindergärten, den Schulen, den Universitäten?

 

Fehlanzeige – dort konzentriert man (besser reduziert man sich) auf das weniger „mächtige“ …

 
Mit nicht unbedeutenden Folgen, wie man leicht sieht.
 

Wenn wir „kühn“ behaupten, „die MACHT kehrt zum MENSCHEN zurück“, dann ist dieses JETZT von besonderer Wichtigkeit.
 

Keine „Spiele“ mit der „Ego-Macht“, sondern MACHT aus dem JETZT geschöpft!



Erfordert das einen „anderen“ Menschen? Nein – aber es könnte sich ein anderer MENSCH daraus entwickeln. Und genau davor scheinen viele „Alt-MACHT-Nutzer“ irgendwie Angst zu haben … - Vielleicht zu Recht?